Wir setzen uns dafür ein, dass zukünftig Maßnahmen ergriffen werden, die eine vielfältige Besitzstruktur und eine gerechte Verteilung der landwirtschaftlich genutzten Böden fördern und Bodenspekulation bekämpfen.
Landwirtschaftlich genutzte Böden unterliegen einer besonderen Sorgfaltspflicht, weil sie uns als unmittelbare Lebensgrundlage dienen und nicht vermehrbar sind. Niedrige Zinsen auf dem Kapitalmarkt, der anhaltende Flächenverbrauch sowie innerlandwirtschaftliche Konkurrenz lassen die Kauf- und Pachtpreise steigen.
Deshalb müssen Renditen in diesem Bereich begrenzt sowie Grund und Boden verstärkt in öffentliches oder gemeinwohlorientiertes Eigentum überführt werden.
Dafür könnte ein entsprechendes Agrarstrukturgesetz sorgen. Ziel wäre es, ortsansässige Landwirt:innen und Existenzgründungen in der bäuerlichen Landwirtschaft durch bodenmarktpolitische Instrumente zu stärken und so die regional verankerte bäuerliche Agrarstruktur zu sichern und zu verbessern.
Zudem sollte das Vollzugsdefizit beim gesetzlichen Eingreifen in den landwirtschaftlichen Bodenmarkt behoben und mehr Transparenz geschaffen werden.





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