Am vergangen Freitag, dem 4. November, um 19 Uhr fand die gemeinsame Veranstaltung des Regionalbüros Müller sowie des Grünen Ortsverbands Witzenhausen mit dem Titel „Corona: Umgang – Spaltung – Folgen“ im Stadtraum Witzenhausen statt.
Gekommen waren ca. 20 interessierte Bürger*innen, die dem aufschlussreichen Vortrag der Politikwissenschaftlerin Prof. Dorothée de Nève aufmerksam verfolgten. Im Anschluss an den ca. 45-minütigen Vortrag kam es zu angeregten Diskussionen innerhalb des Publikums. Im Fokus standen unter anderem Fragen nach dem Umgang mit gesellschaftlichen Spaltungstendenzen, die Gefahr der Vereinnahmung von Protesten durch Rechts oder auch das von der Referentin attestierte Demokratiedefizit in der Bundesrepublik während der Pandemie.
Mitveranstalter und Landtagsabgeordneter Hans-Jürgen Müller freute sich über die rege Teilnahme aus dem Publikum: „Dass sich so viele der Teilnehmenden in die Diskussion eingebracht haben, werte ich als Erfolg der Veranstaltung. Über die letzten Monate wurde vermehrt an mich herangetragen, dass es einen Raum braucht, um über die Ereignisse der Pandemie ins Gespräch zu kommen. Ich denke, dass wir diesen Faden am vergangenen Freitag erfolgreich aufnehmen konnten.“
Während der Diskussion mit dem Publikum kamen immer weitere Fragen oder Beiträge auf, die leider nicht alle behandelt werden konnten. Die Veranstaltung endete aufgrund der Bindung an die Fahrzeiten des ÖPNVs gegen 21:15 Uhr.
Marius Wille, Mitveranstalter und Ortsverbandssprecher für die Grünen in Witzenhausen, zieht ebenfalls ein positives Fazit: „Professorin de Nève hat uns an diesem Abend noch einmal die verheerenden Folgen der Pandemie vor Augen geführt: die Krise des Gesundheitssystems, Zunahme der häuslichen Gewalt, die Angst der Menschen vor sozialer Isolation. Die Veranstaltung hat uns gezeigt, dass Vieles noch nicht gelöst ist, aber diskutiert werden will.“




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