Für den heutigen Donnerstag lud der Grüne Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Müller in Zusammenarbeit mit der Agraringenieurin Lilith Anja Schmidt-Gebhardt erneut zwei 3. Klassen der Gelstertalschule Hundelshausen nach Gut Fahrenbach ein.
Der Biohof war den Schüler*innen nicht fremd, denn schon im vergangenen Winter verbrachten sie hier einen spannenden Tag mit Entdeckungstouren über den Hof und Abenteuergeschichten, vorgelesen von Hans-Jürgen Müller.
Auch heute gab es auf dem landwirtschaftlichen Betrieb und umliegenden Weiden und Feldern viel zu erkunden. Nachdem die Kinder von Hundelshausen über den Berg nach Gut Fahrenbach gewandert waren, erwartete sie bei Lilith Anja Schmidt-Gebhardt ein Saatgut-Quiz zum Anfassen. Rund zwölf verschiedene Getreide-, Leguminosen- und Grassamen konnten von den interessierten Kindern erraten werden, bevor die wachsenden Pflanzen dann auf dem Acker erforscht wurden. Besonders spannend: Im letzten Jahr wurden 80 Walnuss-, Haselnuss- und Maronenbäume auf einem hängigen Grünlandstück gepflanzt. Welche Vorteile so eine Agroforst-Fläche für das Klima und die Biodiversität hat, konnte hier anschaulich erklärt werden.
Anschließend wurde die Fahrenbacher Mutterkuhherde mit ihren Kälbern auf der nahegelegenen Weide besucht. Die friedlichen Tiere näherten sich den Besucher*innen neugierig. „Wie viel Milch trinkt ein Kalb? Wie viel Gras frisst eine Kuh? Und wer gibt den Kühen die Namen?“ Es gab viele Fragen, die der ehemalige Landwirt Hans-Jürgen Müller mit Freude beantwortete. Welchen Nutzen die Weidehaltung für die Biodiversität hat, wurde dann noch direkt am Kuhfladen untersucht.
Nach den vielen Eindrücken konnten die 36 Drittklässler*innen sich bei Getränken und gesunden Snacks, die vom Schachtelhalm e.V. gesponsert wurden, ausruhen, bevor es dann nach rund zwei Stunden wieder über den Berg Richtung Hundelshausen ging.
Der Landtagsabgeordnete Müller war begeistert: „Das war wirklich ein ganz besonderer Tag für mich. In meinem politischen Tagesgeschäft begegne ich für gewöhnlich wenig Kindern und umso schöner war es, gleich zwei Schulklassen auf Gut Fahrenbach begrüßen zu dürfen. Ein großer Dank geht von mir an die Leitung der Gelstertalschule, an die Lehrerinnen und Betreuerinnen, den Schachtelhalm e.V. sowie an Lilith Anja Schmidt-Gebhardt, die mit handlungspädagogischen Ansätzen den Kindern spielerisch und anschaulich eine nachhaltige Lebensmittelproduktion näherbringt.“





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