In Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung und politischer Polarisierung versuchen rechtspopulistische und rechtsextreme Akteurinnen gezielt, in die Landwirtschaft hineinzuwirken. Sie bedienen sich dabei der berechtigten Sorgen und Frustrationen vieler Landwirtinnen – etwa zu Themen wie Bürokratie, Marktzwängen oder dem Strukturwandel – und nutzen diese, um Misstrauen gegenüber Demokratie, Medien und staatlichen Institutionen zu säen.
Doch wie sieht dieser Einfluss konkret aus? Welche Netzwerke sind aktiv, und wie sprechen sie gezielt Bäuerinnen und Bauern an? Und vor allem: Wie können wir als Gesellschaft darauf reagieren?
Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des Vortrags, der den Auftakt zu einer offenen Diskussion bietet.
Veranstalter ist das Regionalbüro von Hans-Jürgen Müller, MdL.
Referent:innen:
- Undine Kurth, Stiftung Naturschutzgeschichte
- Ottmar Ilchmann, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Niedersachsen
Moderation: Hans-Jürgen Müller, Landtagsabgeordneter Bündnis 90/DIE GRÜNEN Hessen




Verwandte Artikel
Landwirtschaftlicher Bodenmarkt in Hessen
Was bleibt vom Gesetzentwurf zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft? Wie weiter? Liebe Interessierte, mit der zweiten Lesung im Hessischen Landtag ist unsere Gesetzesinitiative zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft zunächst abgeschlossen….
Weiterlesen »
Gemeinwohl muss sich auch in der Bilanz lohnen
Regionalwert-Ansatz liefert neue Impulse für eine leistungsorientierte Agrarförderung Trotz hochsommerlicher Temperaturen von rund 34 Grad diskutierten am vergangenen Donnerstag mehr als 30 Interessierte im Witzenhäuser Rathaussaal über die Frage, wie…
Weiterlesen »
EU-Parlament stimmt für Deregulierung der Neuen Gentechnik
Risiken für hessische Züchter, Landwirtschaft und Ökolandbau bleiben ungelöst Hans-Jürgen Müller, Sprecher für Landwirtschaft der GRÜNEN Landtagsfraktion, zur Abstimmung im Europaparlament: „Die gestrige Zustimmung des Europäischen Parlaments zur Deregulierung der…
Weiterlesen »