Erstmalig ist in Hessen in diesen Tagen die Weidetierprämie für Schafe und Ziegen ausgezahlt worden. Der Landwirt und Schafhalter Burkhard Ernst bestätigt, dass auch bei ihm die Prämie eingegangen ist.
Ich treffe Burkhard bei der Arbeit. Gerade wird ein neuer Zaun für die fast schlachtreifen Schafböcke auf der Zwischenfruchtfläche eines benachbarten Biolandbetriebes gestellt. Während die beiden Herdenschutzhunde ihre Tagesmahlzeit im Anhänger im Hintergrund, verzehren, müssen die zwei Hütehunde die Bocklämmer beieinander halten bis der neue Zaun steht.
In der Hand hält der passionierte Tierhalter 50 m eines Elektronetzes in 90 cm Höhe, was dem Grundschutz gegen den Wolf entspricht. Den Rest erledigen die Herdenschutzhunde. Bevor diese wieder zur Herde dürfen, müssen die Hütehunde im Auto untergebracht werden. Vertragen tun sich Hütehunde und Herdenschutzhunde in der Regel nicht. Das macht die Sache für die Schafhalter*innen nicht einfacher.





Verwandte Artikel
CDU und SPD blockieren Landtags-Anhörung
12. März 2026 Dialogverweigerung bei Zukunftsthema der Landwirtschaft Hans-Jürgen-Müller, Sprecher für Landwirtschaft der GRÜNEN Landtagsfraktion: „Dass die Regierungsfraktionen heute gegen eine mündliche Anhörung zu unserem Landwirtschaftsgesetz gestimmt haben, ist ein…
Weiterlesen »
Patente auf Pflanzen: Debatte im Landwirtschaftsausschuss
Im Landwirtschaftsausschuss des Hessischen Landtags haben wir unseren GRÜNEN Antrag beraten, der sich gegen Patente auf Pflanzen richtet und damit die Züchtungsfreiheit stärken soll. In der Debatte ging es vor…
Weiterlesen »
Diskussion über Waldumbau und Wildmanagement
PRESSEMITTEILUNG 07.03.2026 Wild und Wald im Werra-Meißner Kreis Der Zustand unserer Wälder steht zunehmend unter Druck. Klimawandel, Schädlingsbefall, veränderte Nutzungsansprüche und der Einfluss von Schalenwild stellen Forstwirtschaft, Jagd und Naturschutz…
Weiterlesen »