Gestern haben Sophie und Simon uns Mitglieder des AK Landwirtschaft über die Äcker und ins Gewächshaus des Gemüsekollektivs Hebenshausen geführt, das als Solawi organisiert ist.
Neben den gemüsebaulichen Fachfragen und agrarpolitischen Diskussionen, wurde den Teilnehmenden das Konzept von „SoLawi“ erläutert. Der Betrieb in Hebenshausen ist organisiert als Verein, über den die 5 Gärtner:innen angestellt sind. Die 190 Mitglieder zahlen einen monatlichen Betrag, der das Einkommen und alle anderen Betriebskosten – auch bei z.B. einem Ernteausfall – sichert und erhalten dafür das auf 4 Hektar angebaute Gemüse. Außerdem gibt es Mitmach-Tage und gemeinsame Aktionen. Inzwischen gibt es deutschlandweit schon 244 SoLawis.
Super spannend, die Vielfalt der landwirtschaftlichen Betriebe in der Region kennenzulernen.








Verwandte Artikel
GRÜNE legen Gesetz zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft vor
Vorrang für ortsansässige Betriebe bei Pacht und Kauf von Agrarflächen Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN bringt für das nächste Plenum einen Gesetzentwurf zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft (GSbL) in…
Weiterlesen »
Milchbauern zahlen den Preis für politische Untätigkeit
Die aktuellen Berichte über sinkende Milchpreise und drohende Betriebsaufgaben im Werra-Meißner-Kreis zeigen deutlich: Viele Milchviehhalterinnen und -halter arbeiten unter Bedingungen, die ihnen jede Planungssicherheit nehmen. Preise werden erst nach der…
Weiterlesen »
Ende der Ökomodellregionen schwächt regionale Wertschöpfung und Ökolandbau in Hessen
Zum Ende des Ökoaktionsplans und der Förderung der Ökomodellregionen in Hessen erklärt der agrarpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Müller: „Landwirtschaftsminister Ingmar Jung macht das…
Weiterlesen »