Die Ostsee sieht wie meistens einladend und beruhigend aus, aber sie ist in einem ökologisch hochgradig bedenklichem Zustand: Sauerstoff fehlt, das Wasser ist zu nährstoffreich, der Wasseraustausch mit tieferen Schichten funktioniert nicht mehr und infolgedessen gibt es einen massiven Rückgang bei der Biodiversität.
Die Gründe lassen sich hier an der Kieler Bucht anschaulich studieren. Vor allem die intensive Landwirtschaft an der Küste, aber auch die Einleitungen aus Klärwerken, wie hier am Klärwerk Bülk der Stadt Kiel, sind für den schlimmen Zustand verantwortlich.
Ich hoffe sehr, dass diese Probleme bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen mit gebührender Ernsthaftigkeit angegangen werden. Wir brauchen eine Agrarwende dringender als je zuvor – sonst kippt die Ostsee endgültig um.






Verwandte Artikel
GRÜNE legen Gesetz zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft vor
Vorrang für ortsansässige Betriebe bei Pacht und Kauf von Agrarflächen Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN bringt für das nächste Plenum einen Gesetzentwurf zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft (GSbL) in…
Weiterlesen »
Milchbauern zahlen den Preis für politische Untätigkeit
Die aktuellen Berichte über sinkende Milchpreise und drohende Betriebsaufgaben im Werra-Meißner-Kreis zeigen deutlich: Viele Milchviehhalterinnen und -halter arbeiten unter Bedingungen, die ihnen jede Planungssicherheit nehmen. Preise werden erst nach der…
Weiterlesen »
Ende der Ökomodellregionen schwächt regionale Wertschöpfung und Ökolandbau in Hessen
Zum Ende des Ökoaktionsplans und der Förderung der Ökomodellregionen in Hessen erklärt der agrarpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Müller: „Landwirtschaftsminister Ingmar Jung macht das…
Weiterlesen »