„Wir liegen gar nicht so weit auseinander“ war das Fazit nach dem agrarpolitischen Austausch, zu dem der Landwirt Horst Betz aus Langenselbold eingeladen hatte.
Neben Vertreter*innen der grünen Kreistagsfraktion aus dem Main-Kinzig-Kreis, stellten sich auch Rainer Vogel und ich den Fragen der Landwirte zu verschiedenen Themen der Agrarpolitik.
Breiten Raum bekam die Diskussion bei dem Thema „Rechtliche Rahmenbedingungen für handwerkliche Lebensmittelverarbeiter“. Wir waren uns einig, dass eine regionale Lebensmittelverarbeitung der Schlüssel für eine regionale Vermarktung ist. Viele Vorschriften – insbesondere Dokumentationspflichten und HACCP-Konzepte, die eigentlich für die industrielle Verarbeitung gemacht wurden – erweisen sich als Hemmschuh für die handwerklichen Betriebe.
Aber auch die Vorstellungen der GRÜNEN zur Weiterentwicklung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik wurden diskutiert, genauso wie das Problem der Flächenversiegelung und dem einhergehenden Verlust von Agrarflächen.
Ein anregender Abend, bei dem ich viel mitgenommen habe.





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