Landwirte müssen Partner für eine nachhaltige Klima- und Umweltpolitik sein
Der Landwirtschaft kommt eine Schlüsselrolle für eine nachhaltige Umwelt- und Klimapolitik zu. Über Jahrzehnte wurde von Landwirten erwartet, dass sie möglichst viel und billige Lebensmittel produzieren und sich dem Weltmarkt für Agrarprodukte stellen. Das wurde durch die bisherige EU-Agrarpolitik und die Bundesregierung unterstützt. Auch der Deutsche Bauernverband hat diese Politik in den letzten Jahren mitgetragen und viele Verbraucher*innen haben von billigen Lebensmitteln profitiert.
Jetzt werden neue gesellschaftliche Erwartungen hinsichtlich Klimaschutz, Förderung der Biodiversität, Tierwohl und für den Grundwasserschutz formuliert. Wir alle, Verbraucher*innen und Politiker*innen, dürfen die Landwirte mit den neuen Anforderungen nicht alleine lassen und müssen sie auf dem Weg zu mehr Umwelt- und Klimaschutz unterstützen.






Verwandte Artikel
Stickstoffeinträge aus der Landwirtschaft wirksam senken
Hans-Jürgen Müller, Sprecher für Landwirtschaft der GRÜNEN Landtagsfraktion, zur aktuellen Berichterstattung über Belastungen hessischer Gewässer: „Die aktuelle Berichterstattung über die massive Ausbreitung der Wasserpest in hessischen Hafenbecken und der Bericht…
Weiterlesen »
Landwirtschaftlicher Bodenmarkt in Hessen
Was bleibt vom Gesetzentwurf zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft? Wie weiter? Liebe Interessierte, mit der zweiten Lesung im Hessischen Landtag ist unsere Gesetzesinitiative zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft zunächst abgeschlossen….
Weiterlesen »
Gemeinwohl muss sich auch in der Bilanz lohnen
Regionalwert-Ansatz liefert neue Impulse für eine leistungsorientierte Agrarförderung Trotz hochsommerlicher Temperaturen von rund 34 Grad diskutierten am vergangenen Donnerstag mehr als 30 Interessierte im Witzenhäuser Rathaussaal über die Frage, wie…
Weiterlesen »