Die Corona-Pandemie hat enorme Auswirkungen auf die globalen Warenströme und damit auch Agrarmärkte. Der Exportmarkt von Milch ist beispielsweise stark betroffen. Das verstärkt den Druck auf die Milchviehbetriebe, die ohnehin schon lange in der Krise stecken.
Der Bund deutscher Milchviehhalter (BDM) forderte heute auf dem Wiesbadener Marktplatz endlich effektive Kriseninstrumente, die die Menge auf dem Markt regulieren und die Milchmenge reduzieren. Ich kann diese Forderung nur unterstützen, damit es nicht erneut zu Milchseen und Butterbergen kommt. Faire Preise können langfristig nur erzielt werden, wenn wir keinen Überschuss produzieren.




Verwandte Artikel
GRÜNE legen Gesetz zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft vor
Vorrang für ortsansässige Betriebe bei Pacht und Kauf von Agrarflächen Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN bringt für das nächste Plenum einen Gesetzentwurf zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft (GSbL) in…
Weiterlesen »
Milchbauern zahlen den Preis für politische Untätigkeit
Die aktuellen Berichte über sinkende Milchpreise und drohende Betriebsaufgaben im Werra-Meißner-Kreis zeigen deutlich: Viele Milchviehhalterinnen und -halter arbeiten unter Bedingungen, die ihnen jede Planungssicherheit nehmen. Preise werden erst nach der…
Weiterlesen »
Ende der Ökomodellregionen schwächt regionale Wertschöpfung und Ökolandbau in Hessen
Zum Ende des Ökoaktionsplans und der Förderung der Ökomodellregionen in Hessen erklärt der agrarpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Müller: „Landwirtschaftsminister Ingmar Jung macht das…
Weiterlesen »