Am Montag habe ich mich mit Susanne Pfingst vom Geo-Naturpark Frau-Holle-Land getroffen. Mit Ihren beiden Kolleg:innen nimmt sie dort innerhalb der Abteilung Naturschutz und Landschaftspflege die Aufgaben des Landschaftspflegeverbandes für den Werra-Meißner-Kreis wahr.
Neben Informationen zu aktuellen Projekten des Geo-Naturparks ging es insbesondere um den Erhalt der für unserer Region typischen Streuobstwiesen. Um deren Bestand nachhaltig sichern zu können, braucht es u.a. kluge Vermarktungsstrategien. Die Sicherung der Streuobstwiesen ist mit einem hohen Aufwand verbunden und ausschließlich aus Naturschutzmitteln nicht zu stemmen.
Dass der Geo-Naturpark solche Strategien entwickeln kann, zeigt sich nicht zuletzt durch seine Mitarbeit im Verbundprojekt des BfN „Schaf schafft Landschaft“.
Ich finde den Einsatz des Geo-Naturparks für den Naturschutz, die Umweltbildung, die Entwicklung unserer liebenswerten Region und eines nachhaltigen Tourismus sehr unterstützenswert.



Verwandte Artikel
Zur Entscheidung des EU-Trilogs, große Teile der neuen Gentechnik (NGT) aus dem bisherigen Gentechnikrecht herauszunehmen
Das ist ein bitterer Beschluss für die Verbraucher*innen und Landwirt*innen. Wird er umgesetzt, kann man beim Einkauf künftig nicht mehr erkennen, ob ein Lebensmittel gentechnisch verändert wurde. Außerdem könnte NGT-Saatgut…
Weiterlesen »
Neues Innovationszentrum ergänzt Hessens starke Agrarforschungslandschaft
Das geplante Innovationszentrum für Agrarsystemtransformation gibt der praxisnahen Agrarforschung in Hessen neuen Aufwind. Unter Schwarz-Grün haben wir die Türen für diese Kooperation der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Universität Kassel und der…
Weiterlesen »
Bauernverband verdreht Fakten:
Landwirtschaft bleibt Hauptverursacher der Nitratbelastung in Hessen Bezugnehmend auf den Artikel „Nitrat: Verband gegen pauschale Auflagen“ in der Witzenhäuser Allgemeinen (HNA) vom 14. Oktober 2025 stellt Hans-Jürgen Müller, agrarpolitischer Sprecher…
Weiterlesen »