22. April – Tag der Erde
Heute ist der internationale „Earth Day“. Das Motto lautet: „Jeder Bissen zählt. Schütze was du isst – schütze unsere Erde. Lebe bewusst und nachhaltig – bio, regional, fair“.
Das diesjährige Motto zum Tag der Erde spielt auf unser Konsum- und Ernährungsverhalten an. Nicht nur für unsere Gesundheit zählt, was wir essen, sondern auch für die Lösung globaler Herausforderungen – wie der massive Biodiversitätsverlust und die Klimakrise. Der Kauf von regional und ökologisch erzeugten Produkten unterstützt die lokale Landwirtschaft und ist gleichzeitig klimaschonend.
Hans-Jürgen Müller, agrarpolitischer Sprecher der GRÜNEN im Hessischen Landtag kommentiert:
„Ich freue mich, dass sich immer mehr Konsument*innen für regional und ökologisch erzeugte Lebensmittel entscheiden. Viele hessische Landwirt*innen zeigen, wie eine nachhaltige Landwirtschaft in der Praxis funktioniert. Kürzlich wurde der Landwirt Felix Hoffarth aus dem hessischen Lohra zum „Landwirt des Jahres“ gekürt. Neben der Haltung von Angusrindern und Puten, dessen Fleisch er direktvermarktet, erzeugt auf seinem Hof mittels Wasserkraft und Fotovoltaikanlagen Strom für 35 Haushalte.“
„Hessen geht mit ambitionierten Zielen voran, um nachhaltige Landwirtschaft in die Breite zu tragen. Die Ökomodellregionen sind ein gutes Beispiel, wie nachhaltige Landwirtschaft in den einzelnen Regionen gestärkt wird. Sie schaffen z.B. die Verbindung zwischen Erzeuger*innen, Verarbeiter*innen und Gemeinschaftsverpflegung. Hier steckt viel Potential für eine bewusste und nachhaltige Erzeugung und Ernährung vom Acker bis auf den Teller“, betont Müller.
Müller: „Für eine wirkliche Agrarwende muss allerdings auch die landwirtschaftliche Förderpolitik umgebaut werden. Momentan erhalten Landwirt*innen nämlich EU-Gelder aus der Gemeinsamen Agrarpolitik pauschal pro Fläche. Das muss sich ändern, um Anreize für eine klimaschonende Landwirtschaft zu schaffen. Deshalb setze ich mich für eine gerechte Agrarpolitik ein, die eine zukunftsfähige Landwirtschaft fördert und Bauernhöfe langfristig erhält.“




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