Vortrag & Diskussion | 6. März, 19 Uhr | Kneipe Öx, Neue Straße 9, Berkatal-Frankershausen
Der Zustand unserer Wälder steht unter wachsendem Druck. Klimawandel, Schädlinge, veränderte Nutzungsansprüche und nicht zuletzt der Einfluss von Schalenwild prägen die Debatte um Waldumbau, Biodiversität und natürliche Verjüngung. Doch wie lassen sich ökologische Anforderungen, forstliche Praxis und jagdliche Verantwortung miteinander in Einklang bringen? Handelt es sich um einen grundsätzlichen Zielkonflikt oder um eine Frage der Gestaltung?
Diesen Fragen widmet sich ein Abend, der wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Perspektiven zusammenführt. Im Mittelpunkt stehen Ursachen, Zielkonflikte und mögliche Wege zu einer langfristig tragfähigen Waldentwicklung.
Fach-Impulse:
Dr. Torsten Vor (Universität/HAWK Göttingen) betrachtet den Wald-Wild-Konflikt aus waldökologischer Sicht und ordnet aktuelle Erkenntnisse zu Waldverjüngung, Vegetationsdynamik und Wilddruck ein.
Stephan Boschen (Ökologischer Jagdverein Hessen e. V.) bringt die Perspektive einer ökologisch ausgerichteten Jagdpraxis ein und diskutiert die Rolle eines angepassten Wildmanagements für stabile und vielfältige Wälder.
Die Moderation übernehmen Sophie Schrank (GRÜNE Werra-Meißner) und Hans-Jürgen Müller (Sprecher für Wald und Jagd der GRÜNEN im Hessischen Landtag).
Veranstalter:
Regionalbüro Hans-Jürgen Müller (MdL) und der GRÜNE Kreisverband Werra-Meißner.




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