Hans-Jürgen Müller, Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion für Landwirtschaft und Tierschutz zur aktuellen Situation kleiner Schlachthöfe in Hessen
„Wir GRÜNE in Hessen setzen uns für regionale und hofnahe Schlachtung ein. Somit werden weite Transportwege überflüssig und der Stress für die Tiere wird minimiert. Zudem werden regionale Verarbeitungsstätten, zu denen auch Schlachthöfe gehören, für die regionale Vermarktung und den Erhalt der Wertschöpfungsketten benötigt. Um regionale Schlachtstätten zu erhalten, unterstützt die Landesregierung deshalb Modernisierung und Neubau mit Mitteln aus dem Marktstrukturgesetz wie etwa die Schlachtstätte Helwig in Ziegenhain oder den Geflügelschlachthof Roth in Witzenhausen. In Hessen gibt es den auch bundesweit erkennbaren Trend, dass die Anzahl der gehaltenen Nutztiere, die Anzahl der im Fleischereigewerbe tätigen Personen ebenso wie der Fleischkonsum sinkt. Diese Zahlen schlagen sich auch in der Anzahl der Schlachtbetriebe nieder.“




Verwandte Artikel
Landwirtschaftlicher Bodenmarkt in Hessen
Was bleibt vom Gesetzentwurf zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft? Wie weiter? Liebe Interessierte, mit der zweiten Lesung im Hessischen Landtag ist unsere Gesetzesinitiative zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft zunächst abgeschlossen….
Weiterlesen »
Gemeinwohl muss sich auch in der Bilanz lohnen
Regionalwert-Ansatz liefert neue Impulse für eine leistungsorientierte Agrarförderung Trotz hochsommerlicher Temperaturen von rund 34 Grad diskutierten am vergangenen Donnerstag mehr als 30 Interessierte im Witzenhäuser Rathaussaal über die Frage, wie…
Weiterlesen »
EU-Parlament stimmt für Deregulierung der Neuen Gentechnik
Risiken für hessische Züchter, Landwirtschaft und Ökolandbau bleiben ungelöst Hans-Jürgen Müller, Sprecher für Landwirtschaft der GRÜNEN Landtagsfraktion, zur Abstimmung im Europaparlament: „Die gestrige Zustimmung des Europäischen Parlaments zur Deregulierung der…
Weiterlesen »