Hans-Jürgen Müller, Sprecher für Landwirtschaft der GRÜNEN Landtagsfraktion, zum Vorstoß der CDU/CSU-Agrarpolitiker*innen gegen das EU-Renaturierungsgesetz:
„Es ist absolut unverständlich und enttäuschend, dass Staatsminister Ingmar Jung gemeinsam mit Unions-Kolleg*innen anderer Bundesländer das EU-Renaturierungsgesetz infrage stellt. Der Brief an den Bundeslandwirtschaftsminister verkennt die ökologischen Krisen, die unsere Lebensgrundlagen bedrohen, und setzt ein politisches Signal in die völlig falsche Richtung. Ingmar Jung fehlt es ganz offenkundig an dem politischen Willen, innovativen Ideen und der Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit, um die beiden Bereiche in seiner Zuständigkeit – Umwelt- und Agrarpolitik – zusammen zu denken. Der Brief steht für eine rückwärtsgewandte Politik, die weder dem Klima- noch dem Artenschutz gerecht wird – und die mittelfristig auch unsere Bäuerinnen und Bauern ins Abseits führt. Denn wer heute verhindert, dass Böden und Bestäuber geschützt und wertvolle Lebensräume gesichert werden, gefährdet die Produktionsgrundlagen von morgen.“




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