„Die Weidetierhaltung ist für uns GRÜNE ein hohes Gut, das durch die Rückkehr des Wolfes nicht gefährdet werden darf. Wir haben in den letzten Jahren Unterstützungsmöglichkeiten für Tierhalter*innen und ein umfassendes Wolfsmanagement aufgebaut und sind nun auch bereit, den nächsten Schritt mitzutragen: Die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht.
Gerade weil uns die Weidetierhaltung am Herzen liegt, kritisieren wir jedoch, dass die Landesregierung das bisherige Wolfsmanagement über den Haufen wirft. Das erschwert den Abschuss von Problemwölfen – der schon jetzt möglich, aber rechtlich kompliziert ist – und den Überblick über das hessische Wolfsgeschehen.
Die Übertragung von originären Zuständigkeiten des Naturschutzrechtes auf eine andere Behörde, lehnen wir ab. Deshalb haben wir uns auch bei der Abstimmung der Gesetzesänderung enthalten, denn dieser Schritt wird die rechtsichere Entnahme von Problemwölfen anfälliger für Klagen vor Gerichten machen. Wir sehen zudem keinen Grund dafür, auf die mit viel Energie aufgebaute Expertise des HLNUG zukünftig zu verzichten.
Ihre Energie hätte die Landesregierung besser auf Verbesserungen beim Herdenschutz und die viel zu zögerliche Abwicklung durch die Wi-Bank konzentrieren sollen. Die Zahlstelle der Wi-Bank entwickelt sich wegen massiver Verzögerungen bei Bewilligung und Auszahlung zu einem Bremsklotz bei der Förderung der Weidetierhalter.
Die Weidetierhaltung ist für uns GRÜNE ein hohes Gut, das durch die Rückkehr des Wolfes nicht gefährdet werden darf. Wir haben in den letzten Jahren Unterstützungsmöglichkeiten für Tierhalter*innen und ein umfassendes Wolfsmanagement aufgebaut und sind nun auch bereit, den nächsten Schritt mit zu tragen: Die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht. Gerade weil uns die Weidetierhaltung am Herzen liegt, kritisieren wir jedoch, dass die Landesregierung das bisherige Wolfsmanagement über den Haufen wirft.
Das erschwert den Abschuss von Problemwölfen – der schon jetzt möglich, aber rechtlich kompliziert ist – und den Überblick über das hessische Wolfsgeschehen. Ihre Energie hätte die Landesregierung besser auf Verbesserungen beim Herdenschutz und die viel zu zögerliche Abwicklung durch die Wi-Bank konzentrieren sollen. Die Zahlstelle der Wi-Bank entwickelt sich wegen massiver Verzögerungen bei Bewilligung und Auszahlung zu einem Bremsklotz bei der Förderung der Weidetierhalter.
Dass die Regierungsfraktionen die Jagdnovelle vollkommen überraschend und nebenbei, mit Änderungen am Status des hessischen Biosphärenreservats verknüpft hat, irritiert uns GRÜNE. Die Rhön genießt international höchste Anerkennung und hätte für ihre weitere Entwicklung den höchstmöglichen Schutz und die volle Aufmerksamkeit der Landesregierung verdient.




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