Seit 25 Jahren engagiert sie sich für den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Walachenschafe. Auf ihren Flächen in Roßbach weiden rund 40 Mutterschafe – die größte Herde Hessens. Damit trägt sie nicht nur zur Sicherung einer seltenen Nutztierrasse bei, sondern auch zur Landschaftspflege von Magerrasen und Streuobstwiesen im Geo-Naturpark Frau-Holle-Land.
Walachenschafe liefern feines Fleisch und Felle, die Christel Simantke direkt ab Hof vermarktet. Gemeinsam mit dem Projekt „Schaf schafft Landschaft“ und dem Teichhof hat sie zudem neue Produkte wie Bolognese und Gulasch vom Walachenschaf entwickelt, die sofort großen Zuspruch gefunden haben. Ein starkes Beispiel dafür, wie Erhalt durch Nutzung gelingen kann.
Ich freue mich sehr, dass eine Schäferin aus Witzenhausen für ihre Arbeit diese besondere Anerkennung erhält.



Verwandte Artikel
EU-Gelder müssen wie vorgesehen in den Hochwasserschutz fließen
Starkregengefahrenkarte unterstreicht die Notwendigkeit Hans-Jürgen Müller, landwirtschaftlicher Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion: „Nach der Veröffentlichung der Starkregengefahrenkarte für Hessen unterstreicht Umweltstaatssekretär Ruhl in einer Pressemeldung die Notwendigkeit für ‚zielgenaue Präventionsmaßnahmen‘ gegen…
Weiterlesen »
Ökolandbau braucht starke Forschung und Lehre
PRESSEMITTEILUNG 21.10.2026 Ökolandbau braucht starke Forschung und Lehre Studienstandort Witzenhausen darf nicht kaputtgespart werden Anlässlich der heutigen Demonstration gegen drohende Kürzungen am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel warnt der…
Weiterlesen »
Faire Ernte: Mehr Schutz für Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft
Hans-Jürgen Müller, landwirtschaftspolitischer Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion, zur Pressekonferenz des DGB Hessen-Thüringen: „Saisonarbeitskräfte leisten bei hoher Belastung und Zeitdruck einen unverzichtbaren Beitrag für die hessische Landwirtschaft. Die allermeisten Betriebe vor…
Weiterlesen »